Schwäbisches Bauernhofmuseum Illerbeuren

(JH) Das schwäbische Bauernhofmuseum Illerbeuren ist das älteste Freilichtmuseum in Süddeutschland.
Restaurator und Bildhauer Herman Zeller gründete 1948 den Heimatverein „Heimatdienst Illerbeuren e.V.“, mit dem erklärten Ziel, ein Museum zu errichten. 1983 wird der Zweckverband „ Schwäbisches Bauernhofmuseum Illerbeuren“ als zukünftiger Träger des Museums gegründet. Die Träger des Zweckvebandes sind der Bezirk Schwaben, der Landkreis Unterallgäu, sowie der Heimatdienst Illerbeuren. 2021 kam die Gemeinde Kronburg als weiteres Mitglied dazu.

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Studienfahrten nach Brüssel und Straßburg werden gefördert

(JF) Endlich sind Reisen und damit auch Studienfahrten weiterführender Schulen wieder in Sicht. Gerade für unsere Jugend allerhöchste Zeit, und auch zum Thema Europa ist die junge Generation besonders gefordert. Deswegen haben wir vor Corona erfolgreich beantragt, Studienfahrten in die beiden Europa-Hauptstädte vom Bezirk aus zu fördern. Für uns war es wichtig, sehr einfache Anträge zu ermöglichen, so dass der Spaß und das Interesse, auch z.B. welche Verbindungen zu Schwaben und zu Eurer Heimatregion bestehen, nicht geschmälert wird. Da der Bezirk unsere Idee nach sehr mühsamen Diskussionen und ermüdenden formalen Fragen auch nicht hinausposaunt hat – wie überraschend -, die Reisen letztes Jahr abgesagt werden mussten, ist das Thema hochaktuell. Wir leisten dem Bezirk durch eigene Kommunikation Hilfe und geben die Botschaft hiermit weiter und bitten Euch, ggfs. auch Eure Schulen zu informieren. Jugend und Europa sind die Zukunft!

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Europäische Begegnung gerade in Pandemie-Zeiten

(JF) Die jährlichen und regelmäßigen Besprechungen des Bezirks mit seinen Partnerregionen Mayenne und Bukowina sollten nicht ausfallen und wurden deshalb digital veranstaltet. Der Austausch zur Pandemie zeigte, dass das Impfen eine zentrale Rolle spielt und hier alle Anstrengungen geleistet werden. Geplante Projekte wie z.B. die Internationale Jugendbegegnung „Vier Regionen für Europa“ konnten einvernehmlich auf die Agenda gesetzt und über Ländergrenzen hinweg vorbereitet werden. „Dass wir unsere Partnerschaften über Distanzen hinweg pflegen …. ist ein Beitrag zu einem friedlichen Miteinander in Europa,“ fasste Bezirkstagspräsident Martin Sailer die Überzeugungen aller Teilnehmer, darunter Dr. Philipp Prestel und Johann Fleschhut, zusammen. Sogar eine zwanglose virtuelle Kaffeepause konnte mit vorab übersandten jeweiligen regionalen Köstlichkeiten stattfinden.

Bezirk soll neben Denkmalschutz auch neue Architektur auszeichnen

(JF) Eine nicht gerade kleine Anzahl an Preisen vergibt der Bezirk Schwaben jährlich oder zweijährig. Auf Antrag der FDP-/ BP-Fraktion sollen die Vergaben überdacht und evtl. neu ausgerichtet werden. Dies unterstützen wir ausdrücklich. In einer Stellungnahme vor Einsetzung einer Arbeitsgruppe hat Johann Fleschhut einen Preis gerade für junge KünstlerInnen im Rahmen der vorhandenen Vergabe und ohne Mehrausgaben vorgeschlagen. Innerhalb der wertvollen Denkmalschutzpreise soll neben der Vergangenheit aber auch an Gegenwart und Zukunft gedacht werden und deswegen muss auch die heutige und zukünftige Architektur berücksichtigt werden. Ein Auszug aus dem Vorschlag vom 25.3.21:

„Nachdem Denkmalschutz sich naturgemäß mit bereits Vorhandenem aus der Vergangenheit mit wertvoller Bausubstanz und deren Erhaltung und Neunutzung befasst, schlagen wir neu einen Architekturpreis vor, der sich mit besonderen Beispielen nachhaltiger, innovativer und regionsprägender Neu-Bauweise beschäftigt. Klimafreundlich, landschaftsgerecht und Baukultur in gewachsenen Siedlungen sind unverzichtbare Ziele heute und morgen. Sie prägen die unterschiedlichen Identitäten innerhalb Schwabens und damit auch das Selbstverständnis unserer Menschen. Typische Bauformen oder Elemente, Materialien, städtebauliche Wirkungen auch im Zusammenhang mit denkmalgeschützten Gebäuden oder Ensembles, energetische Besonderheiten mit Impulsen für die Zukunft als Beispiele für andere BauherrInnen richten den Blick nach vorne, in der unsere Zeit hoffentlich Beispiele für spätere Denkmalschutzpreise liefert. Eine Zukunftsgestaltung sehen wir mehr denn je als Aufgabe an, Baukultur ist wichtiger Bestandteil von Kultur und damit wichtig für den Bezirk und Teil seiner Aufgaben. Hervorragende Beispiele anderer Regionen mit einem modernen Bauverständnis zeigen, dass eine starke Identifikation auch darüber geschieht und sie erzeugen eine überregionale, manchmal internationale Profilierung und Aufmerksamkeit.“

Nachdem die Vorschläge schon eine Weile in Augsburg liegen, ist es wieder einmal notwendig, nachzufragen.