SERVUS

Liebe Freundinnen und Freunde,

kaum einer interessiert sich, was der Bezirk macht, kaum einer weiß, was wir Bezirksräte so tun.

Auch die FW´ler fremdeln ganz schön. Darüber könnten wir jetzt klagen – oder wir versuchen es mal mit noch nie dagewesener Kommunikation und einem Angebot an Euch!

Wir stellen hier regelmäßig interessante Inhalte vor und Ihr, alle Interessierten, FW´ler, MedienvertreterInnen etc., schaut einfach ab und zu mal vorbei. Nicht schwer, oder? Ich bin überzeugt, wir kommen uns näher und vielleicht rührt sich sogar mal jemand von Euch …..

 

Der Bezirk mitten im Allgäu

Die FW-Fraktion hat beantragt, einen neuen Standort des Bezirkes Schwaben im Allgäu zu eröffnen, statt in Augsburg immer neue Büroflächen und Arbeitskräfte zu suchen.

Auch setzt der Bezirk ein Zeichen der Identifikation mit dem Allgäu und leitet eine neue Dimension in der gesamtschwäbischen Geschichte ein. Bayernweit wäre das einmalig! Die beantragte Größe von ca. 50 Arbeitsplätzen wird keine zusätzlichen Kosten verursachen, da sie ansonsten zwingend in Augsburg anfallen. Mittelfristig sehen wir auch einen weiteren Standort in Nordschwaben.

„Der Bezirk in 30 Minuten erreichbar“ ist das Ziel!
Der Antrag aus dem Juli 20 wird leider verzögert, Kommunikation findet (wieder) nicht statt, bei Anfragen und Mitwirkungsangeboten bleibt Herr Bezirkstagspräsident stumm. Parteipolitisch kommt die gute Idee offensichtlich aus der „falschen“ Richtung.

Wir können uns aber gerade auch aus dem Allgäu mehr Unterstützung vorstellen: Wo sind die AllgäuerInnen und die FW´ler, die einen wichtigen Behördenstandort für die Bürgerschaft unterstützen?

Die Allgäuer Zeitung hat bereits dreimal konstruktiv berichtet und fragt auch nach, warum Beratungsankündigungen bislang nicht realisiert wurden.
Im Bezirksausschuss am 8.7.21, quasi zum Einjährigen des Antrages wurde nun ein Grobkonzept für die zukünftige Entwicklung der Standorte durch die Verwaltung vorgestellt. Es sieht Außenstellen zunächst im Süden und mittelfristig im Norden Schwabens mit bis zu 20 MitarbeiterInnen vor, begleitet von weiteren kleinen „Satelliten“ mit ca. 5 MitarbeiterInnen. Dies übernimmt den Grundgedanken unseres Antrages weitgehend, klare Schwerpunktorte zu schaffen. Die von der CSU ohne Konzept und sehr schnell durchgesetzte Außenstelle in Höchstädt mit 2 MitarbeiterInnen wurde von der Verwaltung, wie schon von Anfang an von uns, als klar ungeeignet bezeichnet. Dem vorgelegten Konzept fehlt aber noch bislang jeglicher Aufgabeninhalt und auch eine Art von Vision, was für den Süden und den Norden innovativ angeboten werden kann. Die geäußerte Sorge, dass eine Größe von ca. 50 MitarbeiterInnen, wie von uns gefordert, sich verselbständigen würde, habe ich in der Sitzung als keinesfalls stichhaltig bezeichnet. Das Glas halte ich aktuell für halb voll, unsere Vorschläge haben überzeugt und wir werden nun auch politisch dafür eintreten, sie noch deutlicher umzusetzen. Übrigens: Die neue Struktur wird kostenneutral bleiben, aber den Service für Bürgerschaft und Partner entscheidend verbessern!

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Krisendienst Schwaben

(JF) Bei psychischen Krisen und psychiatrischen Notfällen gibt es seit kurzem ein neues, sehr wertvolles Serviceangebot.
Der Krisendienst in Schwaben als Teil des Netzwerkes in Bayern!
Es kann uns alle oder Menschen in unserem Umfeld treffen. Dann ist sofortige Beratung, Aufsuchung und Vermittlung besonders wichtig.

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Was machen die Bezirkskliniken Schwaben?

(JF) Die Bezirkskliniken Schwaben sind seit 2008 ein selbständiges Kommunalunternehmen als 100%-ige Tochter des Bezirkes Schwaben mit einem Verwaltungsrat bestehend aus neun BezirksrätInnen, darunter der Vorsitzende Martin Sailer. Sie leisten ein umfassendes und hochwertiges Versorgungsangebot in den Bereichen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik sowie Neurologie und Neurochirurgie mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Einzugsgebieten in Schwaben. Wohnortnah bieten wir an insgesamt neun Klinikstandorten medizinische Qualität auf höchstem Niveau für die Menschen in der Region. Unsere Kliniken befinden sich in Augsburg, Burgau, Donauwörth, Günzburg, Kaufbeuren, Kempten, Lindau, Memmingen und Obergünzburg. Jährlich versorgen wir mit etwa 4.900 Beschäftigten über 100.000 Patienten, davon ca. 23.000 voll- und teilstationär. Für chronisch kranke Menschen bieten wir in unseren Wohn- und Fördereinrichtungen individuelle Hilfe an. Ergänzt wird unser Angebot zudem durch den Fachbereich Rehabilitation.

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Testen vor der Sitzung – zur Nachahmung empfohlen

(JF) Gremiensitzungen beinhalten weiterhin ein Ansteckungsrisiko für alle Teilnehmer. Deshalb haben wir für beantragt, vor jeder Sitzung ein Testangebot zu machen, auch wenn es keine volle Sicherheit gibt. Eine solche Verfahrensweise ist auch für andere kommunale Gremien ein gutes Beispiel.

Aufgrund wiederholter unbefriedigender Rahmenbedingungen bei Zusammenkünften beinhaltet der Antrag auch die eigentlich selbstverständliche Auswahl geeigneter Räumlichkeiten.
Um Diskussionsbeiträge gerade bei kontroversen und schwierigeren Themen aufgrund von Maskenpflicht und großen Räumen mit oft schlechter Akustik nicht zu verhindern oder zu erschweren, soll durch den Antrag auch erreicht werden, dass technische Hilfen zur Verfügung gestellt werden. Ob lebhafte, demokratische Diskussionen im Sinne des Sitzungsleiters sind, kann man gelegentlich bezweifeln …

Beispiel gefällig: Ein Vorstand der Bezirkskliniken Schwaben muss in der Verwaltungsratssitzung in einer mittleren Turnhalle mit einem Handmikro zu jedem Redner „rennen“, wofür es Kilometergeld geben sollte.

Dem Antrag wurde zunächst im Bezirkstag und in Ausschüssen entsprochen, kurz danach aber schon wieder vergessen oder missachtet.
Der Antrag wurde in der Fraktionssprecherrunde vollumfänglich angenommen. Bei der darauffolgenden Sitzung des Kulturausschusses gab es aber schon wieder keine ausreichenden Abstände. Manche haben deswegen gegrummelt, außer mir hat aber niemand etwas gesagt.

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Studienfahrten nach Brüssel und Straßburg werden gefördert

(JF) Endlich sind Reisen und damit auch Studienfahrten weiterführender Schulen wieder in Sicht. Gerade für unsere Jugend allerhöchste Zeit, und auch zum Thema Europa ist die junge Generation besonders gefordert. Deswegen haben wir vor Corona erfolgreich beantragt, Studienfahrten in die beiden Europa-Hauptstädte vom Bezirk aus zu fördern. Für uns war es wichtig, sehr einfache Anträge zu ermöglichen, so dass der Spaß und das Interesse, auch z.B. welche Verbindungen zu Schwaben und zu Eurer Heimatregion bestehen, nicht geschmälert wird. Da der Bezirk unsere Idee nach sehr mühsamen Diskussionen und ermüdenden formalen Fragen auch nicht hinausposaunt hat – wie überraschend -, die Reisen letztes Jahr abgesagt werden mussten, ist das Thema hochaktuell. Wir leisten dem Bezirk durch eigene Kommunikation Hilfe und geben die Botschaft hiermit weiter und bitten Euch, ggfs. auch Eure Schulen zu informieren. Jugend und Europa sind die Zukunft!

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Bezirkstag weiht neuen Gartensaal in Irsee ein

(JF) Zur gelungenen Architektur und Optik konnten die BezirkrätInnen sich von einer hervorragenden Akustik bei ihrer Bezirkstagssitzung überzeugen. Der Neubau ergänzt das Angebot des Schwäbischen Tagungs-, Bildungs- und Kulturzentrums Irsee und die Konkurrenzfähigkeit im ehem. Kloster Irsee.

Beschlossen haben wir erhebliche Förderungen für
+ eine Heilpädagogische Tagesstätte der Kinder- und Jugendhilfe Wittelsbacher Land
+ die Schaffung einer Förderstätte der Unterallgäuer Werkstätten in Mindelheim
+ die Schaffung eines Wohnangebotes der Regens Wagner Stiftung Dillingen in Augsburg
+ ein neues Wohnangebot der Lebenshilfe Augsburg.

Die Investitionssumme liegt insgesamt bei über 2 Mio. €. Die Maßnahmen wurden alle vom Fachausschuss und der Verwaltung auf Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit geprüft.

Nach der Sitzung konnten wir die hervorragende Küche des Hauses im Klostergarten genießen.

Treffen mit den Trägern der Behindertenhilfen in der Region Kempten/Oberallgäu

(JF) Zum zweiten Mal fand ein von den Trägern bestens vorbereiteter Termin mit den BezirksrätInnen aus dem Allgäu statt. Eingeladen haben die Lebenshilfe Kempten, Allgäuer Werkstätten, Diakonie Kempten, Körperbehinderte Allgäu und Lenbenshilfe südl. Landkreis Oberallgäu. Moderator Dr. Michael Knauth mit seinen KollegInnen führten in die Themen Strategie Personalmangel, Pflegen und Wohnen und Corona-Herausforderungen ein. In den drei Feldern unbürokratische Qualifizierung und Anerkennung von Arbeitskräften, Anpassungen eines Pflegeleitfadens im Bereich Behindertenhilfe und Flexibilisierung von zu starren Vorgaben im baulichen Bereich für Einrichtungen werden konkrete gemeinsame Ausarbeitungen bis zum nächsten Termin, z.T. in Arbeitsgruppen vorgenommen.
Die Allgäuer VertreterInnen waren vollzählig vor Ort vertreten (s. Foto mit Dr. Michael Knauth).

Befreiung der Heil-und Pflegeanstalt Kaufbeuren erst am 2.7.1945

(JF) Erst am 2. Juli 1945, und damit viele Wochen nach der Einnahme der Stadt Kaufbeuren, betraten die Amerikaner die Heil- und Pflegeanstalt. Dort wurden während der Naziherrschaft Hunderte PatientInnen ermordet und mehrere Tausend in Vernichtungslager überführt. Jährlich wollen die Bezirkskliniken daran erinnern als Teil der Geschichte, der Mahnung sei, der nicht vergessen werden dürfe und mit dem den Opfern auch zukünftig gedacht werden soll, so der Ärztliche Direktor Dr. Albert Putzhammer. In einer beeindruckenden Gedenkveranstaltung konnte der frühere Klinikleiter Prof. Dr. Michael von Cranach wichtige neue Erkenntnisse gerade für die Zeit nach Kriegsende bis zum Betreten der Anstalt vermitteln, die aktuell auch in einem neuen Buch „Die Befreiung der Anstalt am 2.Juli 21“ veröffentlich wurden. Als besonders tragisch erscheint die Tatsache, dass noch bis Juli 1945 Menschen in Kaufbeuren umgebracht worden sind.

Bezirk soll neben Denkmalschutz auch neue Architektur auszeichnen

(JF) Eine nicht gerade kleine Anzahl an Preisen vergibt der Bezirk Schwaben jährlich oder zweijährig. Auf Antrag der FDP-/ BP-Fraktion sollen die Vergaben überdacht und evtl. neu ausgerichtet werden. Dies unterstützen wir ausdrücklich. In einer Stellungnahme vor Einsetzung einer Arbeitsgruppe hat Johann Fleschhut einen Preis gerade für junge KünstlerInnen im Rahmen der vorhandenen Vergabe und ohne Mehrausgaben vorgeschlagen. Innerhalb der wertvollen Denkmalschutzpreise soll neben der Vergangenheit aber auch an Gegenwart und Zukunft gedacht werden und deswegen muss auch die heutige und zukünftige Architektur berücksichtigt werden. Ein Auszug aus dem Vorschlag vom 25.3.21:

„Nachdem Denkmalschutz sich naturgemäß mit bereits Vorhandenem aus der Vergangenheit mit wertvoller Bausubstanz und deren Erhaltung und Neunutzung befasst, schlagen wir neu einen Architekturpreis vor, der sich mit besonderen Beispielen nachhaltiger, innovativer und regionsprägender Neu-Bauweise beschäftigt. Klimafreundlich, landschaftsgerecht und Baukultur in gewachsenen Siedlungen sind unverzichtbare Ziele heute und morgen. Sie prägen die unterschiedlichen Identitäten innerhalb Schwabens und damit auch das Selbstverständnis unserer Menschen. Typische Bauformen oder Elemente, Materialien, städtebauliche Wirkungen auch im Zusammenhang mit denkmalgeschützten Gebäuden oder Ensembles, energetische Besonderheiten mit Impulsen für die Zukunft als Beispiele für andere BauherrInnen richten den Blick nach vorne, in der unsere Zeit hoffentlich Beispiele für spätere Denkmalschutzpreise liefert. Eine Zukunftsgestaltung sehen wir mehr denn je als Aufgabe an, Baukultur ist wichtiger Bestandteil von Kultur und damit wichtig für den Bezirk und Teil seiner Aufgaben. Hervorragende Beispiele anderer Regionen mit einem modernen Bauverständnis zeigen, dass eine starke Identifikation auch darüber geschieht und sie erzeugen eine überregionale, manchmal internationale Profilierung und Aufmerksamkeit.“

Nachdem die Vorschläge schon eine Weile in Augsburg liegen, ist es wieder einmal notwendig, nachzufragen.

Der Bezirk mitten im Allgäu

Die FW-Fraktion hat beantragt, einen neuen Standort des Bezirkes Schwaben im Allgäu zu eröffnen, statt in Augsburg immer neue Büroflächen und Arbeitskräfte zu suchen.

Auch setzt der Bezirk ein Zeichen der Identifikation mit dem Allgäu und leitet eine neue Dimension in der gesamtschwäbischen Geschichte ein. Bayernweit wäre das einmalig! Die beantragte Größe von ca. 50 Arbeitsplätzen wird keine zusätzlichen Kosten verursachen, da sie ansonsten zwingend in Augsburg anfallen. Mittelfristig sehen wir auch einen weiteren Standort in Nordschwaben.

„Der Bezirk in 30 Minuten erreichbar“ ist das Ziel!
Der Antrag aus dem Juli 20 wird leider verzögert, Kommunikation findet (wieder) nicht statt, bei Anfragen und Mitwirkungsangeboten bleibt Herr Bezirkstagspräsident stumm. Parteipolitisch kommt die gute Idee offensichtlich aus der „falschen“ Richtung.

Wir können uns aber gerade auch aus dem Allgäu mehr Unterstützung vorstellen: Wo sind die AllgäuerInnen und die FW´ler, die einen wichtigen Behördenstandort für die Bürgerschaft unterstützen?

Die Allgäuer Zeitung hat bereits dreimal konstruktiv berichtet und fragt auch nach, warum Beratungsankündigungen bislang nicht realisiert wurden.
Im Bezirksausschuss am 8.7.21, quasi zum Einjährigen des Antrages wurde nun ein Grobkonzept für die zukünftige Entwicklung der Standorte durch die Verwaltung vorgestellt. Es sieht Außenstellen zunächst im Süden und mittelfristig im Norden Schwabens mit bis zu 20 MitarbeiterInnen vor, begleitet von weiteren kleinen „Satelliten“ mit ca. 5 MitarbeiterInnen. Dies übernimmt den Grundgedanken unseres Antrages weitgehend, klare Schwerpunktorte zu schaffen. Die von der CSU ohne Konzept und sehr schnell durchgesetzte Außenstelle in Höchstädt mit 2 MitarbeiterInnen wurde von der Verwaltung, wie schon von Anfang an von uns, als klar ungeeignet bezeichnet. Dem vorgelegten Konzept fehlt aber noch bislang jeglicher Aufgabeninhalt und auch eine Art von Vision, was für den Süden und den Norden innovativ angeboten werden kann. Die geäußerte Sorge, dass eine Größe von ca. 50 MitarbeiterInnen, wie von uns gefordert, sich verselbständigen würde, habe ich in der Sitzung als keinesfalls stichhaltig bezeichnet. Das Glas halte ich aktuell für halb voll, unsere Vorschläge haben überzeugt und wir werden nun auch politisch dafür eintreten, sie noch deutlicher umzusetzen. Übrigens: Die neue Struktur wird kostenneutral bleiben, aber den Service für Bürgerschaft und Partner entscheidend verbessern!

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Krisendienst Schwaben

(JF) Bei psychischen Krisen und psychiatrischen Notfällen gibt es seit kurzem ein neues, sehr wertvolles Serviceangebot.
Der Krisendienst in Schwaben als Teil des Netzwerkes in Bayern!
Es kann uns alle oder Menschen in unserem Umfeld treffen. Dann ist sofortige Beratung, Aufsuchung und Vermittlung besonders wichtig.

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Was machen die Bezirkskliniken Schwaben?

(JF) Die Bezirkskliniken Schwaben sind seit 2008 ein selbständiges Kommunalunternehmen als 100%-ige Tochter des Bezirkes Schwaben mit einem Verwaltungsrat bestehend aus neun BezirksrätInnen, darunter der Vorsitzende Martin Sailer. Sie leisten ein umfassendes und hochwertiges Versorgungsangebot in den Bereichen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik sowie Neurologie und Neurochirurgie mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Einzugsgebieten in Schwaben. Wohnortnah bieten wir an insgesamt neun Klinikstandorten medizinische Qualität auf höchstem Niveau für die Menschen in der Region. Unsere Kliniken befinden sich in Augsburg, Burgau, Donauwörth, Günzburg, Kaufbeuren, Kempten, Lindau, Memmingen und Obergünzburg. Jährlich versorgen wir mit etwa 4.900 Beschäftigten über 100.000 Patienten, davon ca. 23.000 voll- und teilstationär. Für chronisch kranke Menschen bieten wir in unseren Wohn- und Fördereinrichtungen individuelle Hilfe an. Ergänzt wird unser Angebot zudem durch den Fachbereich Rehabilitation.

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Testen vor der Sitzung – zur Nachahmung empfohlen

(JF) Gremiensitzungen beinhalten weiterhin ein Ansteckungsrisiko für alle Teilnehmer. Deshalb haben wir für beantragt, vor jeder Sitzung ein Testangebot zu machen, auch wenn es keine volle Sicherheit gibt. Eine solche Verfahrensweise ist auch für andere kommunale Gremien ein gutes Beispiel.

Aufgrund wiederholter unbefriedigender Rahmenbedingungen bei Zusammenkünften beinhaltet der Antrag auch die eigentlich selbstverständliche Auswahl geeigneter Räumlichkeiten.
Um Diskussionsbeiträge gerade bei kontroversen und schwierigeren Themen aufgrund von Maskenpflicht und großen Räumen mit oft schlechter Akustik nicht zu verhindern oder zu erschweren, soll durch den Antrag auch erreicht werden, dass technische Hilfen zur Verfügung gestellt werden. Ob lebhafte, demokratische Diskussionen im Sinne des Sitzungsleiters sind, kann man gelegentlich bezweifeln …

Beispiel gefällig: Ein Vorstand der Bezirkskliniken Schwaben muss in der Verwaltungsratssitzung in einer mittleren Turnhalle mit einem Handmikro zu jedem Redner „rennen“, wofür es Kilometergeld geben sollte.

Dem Antrag wurde zunächst im Bezirkstag und in Ausschüssen entsprochen, kurz danach aber schon wieder vergessen oder missachtet.
Der Antrag wurde in der Fraktionssprecherrunde vollumfänglich angenommen. Bei der darauffolgenden Sitzung des Kulturausschusses gab es aber schon wieder keine ausreichenden Abstände. Manche haben deswegen gegrummelt, außer mir hat aber niemand etwas gesagt.

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Studienfahrten nach Brüssel und Straßburg werden gefördert

(JF) Endlich sind Reisen und damit auch Studienfahrten weiterführender Schulen wieder in Sicht. Gerade für unsere Jugend allerhöchste Zeit, und auch zum Thema Europa ist die junge Generation besonders gefordert. Deswegen haben wir vor Corona erfolgreich beantragt, Studienfahrten in die beiden Europa-Hauptstädte vom Bezirk aus zu fördern. Für uns war es wichtig, sehr einfache Anträge zu ermöglichen, so dass der Spaß und das Interesse, auch z.B. welche Verbindungen zu Schwaben und zu Eurer Heimatregion bestehen, nicht geschmälert wird. Da der Bezirk unsere Idee nach sehr mühsamen Diskussionen und ermüdenden formalen Fragen auch nicht hinausposaunt hat – wie überraschend -, die Reisen letztes Jahr abgesagt werden mussten, ist das Thema hochaktuell. Wir leisten dem Bezirk durch eigene Kommunikation Hilfe und geben die Botschaft hiermit weiter und bitten Euch, ggfs. auch Eure Schulen zu informieren. Jugend und Europa sind die Zukunft!

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Bezirkstag weiht neuen Gartensaal in Irsee ein

(JF) Zur gelungenen Architektur und Optik konnten die BezirkrätInnen sich von einer hervorragenden Akustik bei ihrer Bezirkstagssitzung überzeugen. Der Neubau ergänzt das Angebot des Schwäbischen Tagungs-, Bildungs- und Kulturzentrums Irsee und die Konkurrenzfähigkeit im ehem. Kloster Irsee.

Beschlossen haben wir erhebliche Förderungen für
+ eine Heilpädagogische Tagesstätte der Kinder- und Jugendhilfe Wittelsbacher Land
+ die Schaffung einer Förderstätte der Unterallgäuer Werkstätten in Mindelheim
+ die Schaffung eines Wohnangebotes der Regens Wagner Stiftung Dillingen in Augsburg
+ ein neues Wohnangebot der Lebenshilfe Augsburg.

Die Investitionssumme liegt insgesamt bei über 2 Mio. €. Die Maßnahmen wurden alle vom Fachausschuss und der Verwaltung auf Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit geprüft.

Nach der Sitzung konnten wir die hervorragende Küche des Hauses im Klostergarten genießen.

Treffen mit den Trägern der Behindertenhilfen in der Region Kempten/Oberallgäu

(JF) Zum zweiten Mal fand ein von den Trägern bestens vorbereiteter Termin mit den BezirksrätInnen aus dem Allgäu statt. Eingeladen haben die Lebenshilfe Kempten, Allgäuer Werkstätten, Diakonie Kempten, Körperbehinderte Allgäu und Lenbenshilfe südl. Landkreis Oberallgäu. Moderator Dr. Michael Knauth mit seinen KollegInnen führten in die Themen Strategie Personalmangel, Pflegen und Wohnen und Corona-Herausforderungen ein. In den drei Feldern unbürokratische Qualifizierung und Anerkennung von Arbeitskräften, Anpassungen eines Pflegeleitfadens im Bereich Behindertenhilfe und Flexibilisierung von zu starren Vorgaben im baulichen Bereich für Einrichtungen werden konkrete gemeinsame Ausarbeitungen bis zum nächsten Termin, z.T. in Arbeitsgruppen vorgenommen.
Die Allgäuer VertreterInnen waren vollzählig vor Ort vertreten (s. Foto mit Dr. Michael Knauth).

Befreiung der Heil-und Pflegeanstalt Kaufbeuren erst am 2.7.1945

(JF) Erst am 2. Juli 1945, und damit viele Wochen nach der Einnahme der Stadt Kaufbeuren, betraten die Amerikaner die Heil- und Pflegeanstalt. Dort wurden während der Naziherrschaft Hunderte PatientInnen ermordet und mehrere Tausend in Vernichtungslager überführt. Jährlich wollen die Bezirkskliniken daran erinnern als Teil der Geschichte, der Mahnung sei, der nicht vergessen werden dürfe und mit dem den Opfern auch zukünftig gedacht werden soll, so der Ärztliche Direktor Dr. Albert Putzhammer. In einer beeindruckenden Gedenkveranstaltung konnte der frühere Klinikleiter Prof. Dr. Michael von Cranach wichtige neue Erkenntnisse gerade für die Zeit nach Kriegsende bis zum Betreten der Anstalt vermitteln, die aktuell auch in einem neuen Buch „Die Befreiung der Anstalt am 2.Juli 21“ veröffentlich wurden. Als besonders tragisch erscheint die Tatsache, dass noch bis Juli 1945 Menschen in Kaufbeuren umgebracht worden sind.

Bezirk soll neben Denkmalschutz auch neue Architektur auszeichnen

(JF) Eine nicht gerade kleine Anzahl an Preisen vergibt der Bezirk Schwaben jährlich oder zweijährig. Auf Antrag der FDP-/ BP-Fraktion sollen die Vergaben überdacht und evtl. neu ausgerichtet werden. Dies unterstützen wir ausdrücklich. In einer Stellungnahme vor Einsetzung einer Arbeitsgruppe hat Johann Fleschhut einen Preis gerade für junge KünstlerInnen im Rahmen der vorhandenen Vergabe und ohne Mehrausgaben vorgeschlagen. Innerhalb der wertvollen Denkmalschutzpreise soll neben der Vergangenheit aber auch an Gegenwart und Zukunft gedacht werden und deswegen muss auch die heutige und zukünftige Architektur berücksichtigt werden. Ein Auszug aus dem Vorschlag vom 25.3.21:

„Nachdem Denkmalschutz sich naturgemäß mit bereits Vorhandenem aus der Vergangenheit mit wertvoller Bausubstanz und deren Erhaltung und Neunutzung befasst, schlagen wir neu einen Architekturpreis vor, der sich mit besonderen Beispielen nachhaltiger, innovativer und regionsprägender Neu-Bauweise beschäftigt. Klimafreundlich, landschaftsgerecht und Baukultur in gewachsenen Siedlungen sind unverzichtbare Ziele heute und morgen. Sie prägen die unterschiedlichen Identitäten innerhalb Schwabens und damit auch das Selbstverständnis unserer Menschen. Typische Bauformen oder Elemente, Materialien, städtebauliche Wirkungen auch im Zusammenhang mit denkmalgeschützten Gebäuden oder Ensembles, energetische Besonderheiten mit Impulsen für die Zukunft als Beispiele für andere BauherrInnen richten den Blick nach vorne, in der unsere Zeit hoffentlich Beispiele für spätere Denkmalschutzpreise liefert. Eine Zukunftsgestaltung sehen wir mehr denn je als Aufgabe an, Baukultur ist wichtiger Bestandteil von Kultur und damit wichtig für den Bezirk und Teil seiner Aufgaben. Hervorragende Beispiele anderer Regionen mit einem modernen Bauverständnis zeigen, dass eine starke Identifikation auch darüber geschieht und sie erzeugen eine überregionale, manchmal internationale Profilierung und Aufmerksamkeit.“

Nachdem die Vorschläge schon eine Weile in Augsburg liegen, ist es wieder einmal notwendig, nachzufragen.