SERVUS

Liebe Freundinnen und Freunde,

kaum einer interessiert sich, was der Bezirk macht, kaum einer weiß, was wir Bezirksräte so tun.

Auch die FW´ler fremdeln ganz schön. Darüber könnten wir jetzt klagen – oder wir versuchen es mal mit noch nie dagewesener Kommunikation und einem Angebot an Euch!

Wir stellen hier regelmäßig interessante Inhalte vor und Ihr, alle Interessierten, FW´ler, MedienvertreterInnen etc., schaut einfach ab und zu mal vorbei. Nicht schwer, oder? Ich bin überzeugt, wir kommen uns näher und vielleicht rührt sich sogar mal jemand von Euch …..

Bezirk Schwaben kauft Kunstwerke an

„Durch den Ankauf von zwei Werken fördert der Bezirk Schwaben KünstlerInnen und die Organisatoren und bringt ihnen Wertschätzung entgegen,“ freute sich Dr. Karin Haslinger als Vorsitzende des Berufsverbandes Bildender Künstler Schwaben Süd. Der stellvertretende Bezirkstagspräsident Johann Fleschhut eröffnete kürzlich die 32. Kunstausstellung mit beiden Berufsverbänden in Schwaben und in Kooperation mit der Schwabenakademie Irsee und griff den Wunsch der Verantwortlichen auf Engagement der öffentlichen Hand kurzerhand auf.

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Neue Zeit in einer neuen Welt

Nach zwei Jahren Pandemie-Stillstand kam das vom Bezirk Schwaben getragene Schwäbische Jugendsinfonieorchester wieder zur Oster-Probenwoche in die Bayerische Musikakademie Marktoberdorf und präsentierte bei seinem im Konzertsaal ein großartiges Programm. Mutig und kontrastreich war das Programm mit Antonin Dvoraks 9. Sinfonie „Aus der neuen Welt“ und mit einer Uraufführung einer Auftragskomposition für das junge Orchester.

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Unterstützung für die Ukraine: Spendenaufruf Bukowina-Hilfswerk

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde,
angesichts des schrecklichen Krieges blicken wir voll Sorge in die Ukraine, die nach der Invasion russischer Truppen um ihre Existenz kämpft.
Wir sind in Gedanken bei unseren Freunden in der ukrainischen Partnerregion des Bezirks Schwaben, im Gebiet Tscherniwzi, und erschüttert über das Leid, das dieser Krieg hervorruft.

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Ukraine wird überfallen

(JF) Noch vor wenigen Tagen habe ich von der Arbeitssitzung mit unseren drei Partnerregionen berichtet und meinem Vorschlag zu einer gemeinsamen Solidaritätserklärung für unsere ukrainischen Freunde. Diese wurde mittlerweile veröffentlicht. Zu unser aller Erschrecken wird die Ukraine und damit unsere Partnerregion in der ukrainischen Teil der Bukowina von russischen Truppen überfallen. Das ist erschreckend, bedroht und vernichtet das Leben vieler unschuldiger Menschen und diese irre Tat muss so hart wie möglich sanktioniert werden!
Kollege Sergeij Osatschuk wendet sich an uns mit einem klaren Apell in ruhiger, klarer Sprache trotz der immensen Bedrohungslage.

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Solidarität mit Freunden aus der Ukraine

(JF) Bei der jüngsten Arbeitssitzung mit unseren Partnerregionen Mayenne und rumänische sowie ukrainische Bukowina stand die Bedrohung der Ukraine durch Russland im Mittelpunkt der Solidaritätsbekundungen an Sergeij Osatschuk und seinen Bürgerinnen und Bürger. Auf den Vorschlag von Johann soll eine schriftliche Erklärung aller Partnerregionen abgestimmt und veröffentlicht werden. Philipp hat ein Projekt der HS Kempten mit einer Hochschule in Tschernowitz vorgestellt. Im August soll eine Reise in die Ukraine zum Projekt „4 Regionen für Europa“ stattfinden.

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Europäische Partnerschaften

(JF) Die Partnerschaft Schwabens mit der rumänischen und ukrainischen Bukowina und der französischen Mayenne hat sich nicht von Corona bremsen lassen. Auf digitalem Weg begegneten sich junge Leute zu verschiedenen „Challenges“. Live hat die Schwabenauswahl gegen die U 16 unseres Bundesligisten FC Augsburg in Babenhausen ein sehenswertes Spiel abgeliefert, zu dem Johanna, Philipp und Johann als Fans angereist sind.
Der 3.Bürgermeister Dieter Miller und Johann Fleschhut waren in Unterallgäuer Tagen ein bewährter Teil des FW-Teams und haben sich nach Jahren wieder getroffen. Als stv. Bezirkstagspräsident hat Johann bei der Eröffnungszeremonie mit den Landeshymnen im virtuellen Amphitheater Martin Sailer vertreten (dürfen).

Bezirkstag weiht neuen Gartensaal in Irsee ein

(JF) Zur gelungenen Architektur und Optik konnten die BezirkrätInnen sich von einer hervorragenden Akustik bei ihrer Bezirkstagssitzung überzeugen. Der Neubau ergänzt das Angebot des Schwäbischen Tagungs-, Bildungs- und Kulturzentrums Irsee und die Konkurrenzfähigkeit im ehem. Kloster Irsee.

Beschlossen haben wir erhebliche Förderungen für
+ eine Heilpädagogische Tagesstätte der Kinder- und Jugendhilfe Wittelsbacher Land
+ die Schaffung einer Förderstätte der Unterallgäuer Werkstätten in Mindelheim
+ die Schaffung eines Wohnangebotes der Regens Wagner Stiftung Dillingen in Augsburg
+ ein neues Wohnangebot der Lebenshilfe Augsburg.

Die Investitionssumme liegt insgesamt bei über 2 Mio. €. Die Maßnahmen wurden alle vom Fachausschuss und der Verwaltung auf Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit geprüft.

Nach der Sitzung konnten wir die hervorragende Küche des Hauses im Klostergarten genießen.

Treffen mit den Trägern der Behindertenhilfen in der Region Kempten/Oberallgäu

(JF) Zum zweiten Mal fand ein von den Trägern bestens vorbereiteter Termin mit den BezirksrätInnen aus dem Allgäu statt. Eingeladen haben die Lebenshilfe Kempten, Allgäuer Werkstätten, Diakonie Kempten, Körperbehinderte Allgäu und Lenbenshilfe südl. Landkreis Oberallgäu. Moderator Dr. Michael Knauth mit seinen KollegInnen führten in die Themen Strategie Personalmangel, Pflegen und Wohnen und Corona-Herausforderungen ein. In den drei Feldern unbürokratische Qualifizierung und Anerkennung von Arbeitskräften, Anpassungen eines Pflegeleitfadens im Bereich Behindertenhilfe und Flexibilisierung von zu starren Vorgaben im baulichen Bereich für Einrichtungen werden konkrete gemeinsame Ausarbeitungen bis zum nächsten Termin, z.T. in Arbeitsgruppen vorgenommen.
Die Allgäuer VertreterInnen waren vollzählig vor Ort vertreten (s. Foto mit Dr. Michael Knauth).

Befreiung der Heil-und Pflegeanstalt Kaufbeuren erst am 2.7.1945

(JF) Erst am 2. Juli 1945, und damit viele Wochen nach der Einnahme der Stadt Kaufbeuren, betraten die Amerikaner die Heil- und Pflegeanstalt. Dort wurden während der Naziherrschaft Hunderte PatientInnen ermordet und mehrere Tausend in Vernichtungslager überführt. Jährlich wollen die Bezirkskliniken daran erinnern als Teil der Geschichte, der Mahnung sei, der nicht vergessen werden dürfe und mit dem den Opfern auch zukünftig gedacht werden soll, so der Ärztliche Direktor Dr. Albert Putzhammer. In einer beeindruckenden Gedenkveranstaltung konnte der frühere Klinikleiter Prof. Dr. Michael von Cranach wichtige neue Erkenntnisse gerade für die Zeit nach Kriegsende bis zum Betreten der Anstalt vermitteln, die aktuell auch in einem neuen Buch „Die Befreiung der Anstalt am 2.Juli 21“ veröffentlich wurden. Als besonders tragisch erscheint die Tatsache, dass noch bis Juli 1945 Menschen in Kaufbeuren umgebracht worden sind.

Bezirk soll neben Denkmalschutz auch neue Architektur auszeichnen

(JF) Eine nicht gerade kleine Anzahl an Preisen vergibt der Bezirk Schwaben jährlich oder zweijährig. Auf Antrag der FDP-/ BP-Fraktion sollen die Vergaben überdacht und evtl. neu ausgerichtet werden. Dies unterstützen wir ausdrücklich. In einer Stellungnahme vor Einsetzung einer Arbeitsgruppe hat Johann Fleschhut einen Preis gerade für junge KünstlerInnen im Rahmen der vorhandenen Vergabe und ohne Mehrausgaben vorgeschlagen. Innerhalb der wertvollen Denkmalschutzpreise soll neben der Vergangenheit aber auch an Gegenwart und Zukunft gedacht werden und deswegen muss auch die heutige und zukünftige Architektur berücksichtigt werden. Ein Auszug aus dem Vorschlag vom 25.3.21:

„Nachdem Denkmalschutz sich naturgemäß mit bereits Vorhandenem aus der Vergangenheit mit wertvoller Bausubstanz und deren Erhaltung und Neunutzung befasst, schlagen wir neu einen Architekturpreis vor, der sich mit besonderen Beispielen nachhaltiger, innovativer und regionsprägender Neu-Bauweise beschäftigt. Klimafreundlich, landschaftsgerecht und Baukultur in gewachsenen Siedlungen sind unverzichtbare Ziele heute und morgen. Sie prägen die unterschiedlichen Identitäten innerhalb Schwabens und damit auch das Selbstverständnis unserer Menschen. Typische Bauformen oder Elemente, Materialien, städtebauliche Wirkungen auch im Zusammenhang mit denkmalgeschützten Gebäuden oder Ensembles, energetische Besonderheiten mit Impulsen für die Zukunft als Beispiele für andere BauherrInnen richten den Blick nach vorne, in der unsere Zeit hoffentlich Beispiele für spätere Denkmalschutzpreise liefert. Eine Zukunftsgestaltung sehen wir mehr denn je als Aufgabe an, Baukultur ist wichtiger Bestandteil von Kultur und damit wichtig für den Bezirk und Teil seiner Aufgaben. Hervorragende Beispiele anderer Regionen mit einem modernen Bauverständnis zeigen, dass eine starke Identifikation auch darüber geschieht und sie erzeugen eine überregionale, manchmal internationale Profilierung und Aufmerksamkeit.“

Nachdem die Vorschläge schon eine Weile in Augsburg liegen, ist es wieder einmal notwendig, nachzufragen.

Bezirk Schwaben kauft Kunstwerke an

„Durch den Ankauf von zwei Werken fördert der Bezirk Schwaben KünstlerInnen und die Organisatoren und bringt ihnen Wertschätzung entgegen,“ freute sich Dr. Karin Haslinger als Vorsitzende des Berufsverbandes Bildender Künstler Schwaben Süd. Der stellvertretende Bezirkstagspräsident Johann Fleschhut eröffnete kürzlich die 32. Kunstausstellung mit beiden Berufsverbänden in Schwaben und in Kooperation mit der Schwabenakademie Irsee und griff den Wunsch der Verantwortlichen auf Engagement der öffentlichen Hand kurzerhand auf.

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Neue Zeit in einer neuen Welt

Nach zwei Jahren Pandemie-Stillstand kam das vom Bezirk Schwaben getragene Schwäbische Jugendsinfonieorchester wieder zur Oster-Probenwoche in die Bayerische Musikakademie Marktoberdorf und präsentierte bei seinem im Konzertsaal ein großartiges Programm. Mutig und kontrastreich war das Programm mit Antonin Dvoraks 9. Sinfonie „Aus der neuen Welt“ und mit einer Uraufführung einer Auftragskomposition für das junge Orchester.

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Unterstützung für die Ukraine: Spendenaufruf Bukowina-Hilfswerk

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde,
angesichts des schrecklichen Krieges blicken wir voll Sorge in die Ukraine, die nach der Invasion russischer Truppen um ihre Existenz kämpft.
Wir sind in Gedanken bei unseren Freunden in der ukrainischen Partnerregion des Bezirks Schwaben, im Gebiet Tscherniwzi, und erschüttert über das Leid, das dieser Krieg hervorruft.

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Ukraine wird überfallen

(JF) Noch vor wenigen Tagen habe ich von der Arbeitssitzung mit unseren drei Partnerregionen berichtet und meinem Vorschlag zu einer gemeinsamen Solidaritätserklärung für unsere ukrainischen Freunde. Diese wurde mittlerweile veröffentlicht. Zu unser aller Erschrecken wird die Ukraine und damit unsere Partnerregion in der ukrainischen Teil der Bukowina von russischen Truppen überfallen. Das ist erschreckend, bedroht und vernichtet das Leben vieler unschuldiger Menschen und diese irre Tat muss so hart wie möglich sanktioniert werden!
Kollege Sergeij Osatschuk wendet sich an uns mit einem klaren Apell in ruhiger, klarer Sprache trotz der immensen Bedrohungslage.

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Solidarität mit Freunden aus der Ukraine

(JF) Bei der jüngsten Arbeitssitzung mit unseren Partnerregionen Mayenne und rumänische sowie ukrainische Bukowina stand die Bedrohung der Ukraine durch Russland im Mittelpunkt der Solidaritätsbekundungen an Sergeij Osatschuk und seinen Bürgerinnen und Bürger. Auf den Vorschlag von Johann soll eine schriftliche Erklärung aller Partnerregionen abgestimmt und veröffentlicht werden. Philipp hat ein Projekt der HS Kempten mit einer Hochschule in Tschernowitz vorgestellt. Im August soll eine Reise in die Ukraine zum Projekt „4 Regionen für Europa“ stattfinden.

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Europäische Partnerschaften

(JF) Die Partnerschaft Schwabens mit der rumänischen und ukrainischen Bukowina und der französischen Mayenne hat sich nicht von Corona bremsen lassen. Auf digitalem Weg begegneten sich junge Leute zu verschiedenen „Challenges“. Live hat die Schwabenauswahl gegen die U 16 unseres Bundesligisten FC Augsburg in Babenhausen ein sehenswertes Spiel abgeliefert, zu dem Johanna, Philipp und Johann als Fans angereist sind.
Der 3.Bürgermeister Dieter Miller und Johann Fleschhut waren in Unterallgäuer Tagen ein bewährter Teil des FW-Teams und haben sich nach Jahren wieder getroffen. Als stv. Bezirkstagspräsident hat Johann bei der Eröffnungszeremonie mit den Landeshymnen im virtuellen Amphitheater Martin Sailer vertreten (dürfen).

Bezirkstag weiht neuen Gartensaal in Irsee ein

(JF) Zur gelungenen Architektur und Optik konnten die BezirkrätInnen sich von einer hervorragenden Akustik bei ihrer Bezirkstagssitzung überzeugen. Der Neubau ergänzt das Angebot des Schwäbischen Tagungs-, Bildungs- und Kulturzentrums Irsee und die Konkurrenzfähigkeit im ehem. Kloster Irsee.

Beschlossen haben wir erhebliche Förderungen für
+ eine Heilpädagogische Tagesstätte der Kinder- und Jugendhilfe Wittelsbacher Land
+ die Schaffung einer Förderstätte der Unterallgäuer Werkstätten in Mindelheim
+ die Schaffung eines Wohnangebotes der Regens Wagner Stiftung Dillingen in Augsburg
+ ein neues Wohnangebot der Lebenshilfe Augsburg.

Die Investitionssumme liegt insgesamt bei über 2 Mio. €. Die Maßnahmen wurden alle vom Fachausschuss und der Verwaltung auf Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit geprüft.

Nach der Sitzung konnten wir die hervorragende Küche des Hauses im Klostergarten genießen.

Treffen mit den Trägern der Behindertenhilfen in der Region Kempten/Oberallgäu

(JF) Zum zweiten Mal fand ein von den Trägern bestens vorbereiteter Termin mit den BezirksrätInnen aus dem Allgäu statt. Eingeladen haben die Lebenshilfe Kempten, Allgäuer Werkstätten, Diakonie Kempten, Körperbehinderte Allgäu und Lenbenshilfe südl. Landkreis Oberallgäu. Moderator Dr. Michael Knauth mit seinen KollegInnen führten in die Themen Strategie Personalmangel, Pflegen und Wohnen und Corona-Herausforderungen ein. In den drei Feldern unbürokratische Qualifizierung und Anerkennung von Arbeitskräften, Anpassungen eines Pflegeleitfadens im Bereich Behindertenhilfe und Flexibilisierung von zu starren Vorgaben im baulichen Bereich für Einrichtungen werden konkrete gemeinsame Ausarbeitungen bis zum nächsten Termin, z.T. in Arbeitsgruppen vorgenommen.
Die Allgäuer VertreterInnen waren vollzählig vor Ort vertreten (s. Foto mit Dr. Michael Knauth).

Befreiung der Heil-und Pflegeanstalt Kaufbeuren erst am 2.7.1945

(JF) Erst am 2. Juli 1945, und damit viele Wochen nach der Einnahme der Stadt Kaufbeuren, betraten die Amerikaner die Heil- und Pflegeanstalt. Dort wurden während der Naziherrschaft Hunderte PatientInnen ermordet und mehrere Tausend in Vernichtungslager überführt. Jährlich wollen die Bezirkskliniken daran erinnern als Teil der Geschichte, der Mahnung sei, der nicht vergessen werden dürfe und mit dem den Opfern auch zukünftig gedacht werden soll, so der Ärztliche Direktor Dr. Albert Putzhammer. In einer beeindruckenden Gedenkveranstaltung konnte der frühere Klinikleiter Prof. Dr. Michael von Cranach wichtige neue Erkenntnisse gerade für die Zeit nach Kriegsende bis zum Betreten der Anstalt vermitteln, die aktuell auch in einem neuen Buch „Die Befreiung der Anstalt am 2.Juli 21“ veröffentlich wurden. Als besonders tragisch erscheint die Tatsache, dass noch bis Juli 1945 Menschen in Kaufbeuren umgebracht worden sind.

Bezirk soll neben Denkmalschutz auch neue Architektur auszeichnen

(JF) Eine nicht gerade kleine Anzahl an Preisen vergibt der Bezirk Schwaben jährlich oder zweijährig. Auf Antrag der FDP-/ BP-Fraktion sollen die Vergaben überdacht und evtl. neu ausgerichtet werden. Dies unterstützen wir ausdrücklich. In einer Stellungnahme vor Einsetzung einer Arbeitsgruppe hat Johann Fleschhut einen Preis gerade für junge KünstlerInnen im Rahmen der vorhandenen Vergabe und ohne Mehrausgaben vorgeschlagen. Innerhalb der wertvollen Denkmalschutzpreise soll neben der Vergangenheit aber auch an Gegenwart und Zukunft gedacht werden und deswegen muss auch die heutige und zukünftige Architektur berücksichtigt werden. Ein Auszug aus dem Vorschlag vom 25.3.21:

„Nachdem Denkmalschutz sich naturgemäß mit bereits Vorhandenem aus der Vergangenheit mit wertvoller Bausubstanz und deren Erhaltung und Neunutzung befasst, schlagen wir neu einen Architekturpreis vor, der sich mit besonderen Beispielen nachhaltiger, innovativer und regionsprägender Neu-Bauweise beschäftigt. Klimafreundlich, landschaftsgerecht und Baukultur in gewachsenen Siedlungen sind unverzichtbare Ziele heute und morgen. Sie prägen die unterschiedlichen Identitäten innerhalb Schwabens und damit auch das Selbstverständnis unserer Menschen. Typische Bauformen oder Elemente, Materialien, städtebauliche Wirkungen auch im Zusammenhang mit denkmalgeschützten Gebäuden oder Ensembles, energetische Besonderheiten mit Impulsen für die Zukunft als Beispiele für andere BauherrInnen richten den Blick nach vorne, in der unsere Zeit hoffentlich Beispiele für spätere Denkmalschutzpreise liefert. Eine Zukunftsgestaltung sehen wir mehr denn je als Aufgabe an, Baukultur ist wichtiger Bestandteil von Kultur und damit wichtig für den Bezirk und Teil seiner Aufgaben. Hervorragende Beispiele anderer Regionen mit einem modernen Bauverständnis zeigen, dass eine starke Identifikation auch darüber geschieht und sie erzeugen eine überregionale, manchmal internationale Profilierung und Aufmerksamkeit.“

Nachdem die Vorschläge schon eine Weile in Augsburg liegen, ist es wieder einmal notwendig, nachzufragen.